Es gibt keinen starren Ablauf bei einer Mediation. Nachfolgende Aufzählung passt sich immer flexibel an.

 

Mediation Mediator Regensburg

 

  • Vorbereitung der Mediation - Vorgespräche

Mit den Beteiligten führt der Mediator jeweils (erst nur telefonisch) Vorgespräche. So kann der Mediator den Parteien den Ablauf erklären, Fragen beantworten und sich selbst vorbereiten. Es wird geklärt, ob die Mediation für die Beteiligten ein geeigneter Weg ist. Der Kostenrahmen für die spätere Mediation wird transparent besprochen, sowie der Zeitrahmen und abgeklärt, wo die Mediation stattfindet

  • Start mit dem Mediationsvertrag

Bei Beginn der ersten Mediationssitzung mit allen Beteiligten wird eine Vereinbarung zwischen den Konfliktparteien und dem Mediator abgeschlossen. Darin wird unter anderem die Vertraulichkeit und die Kostenverteilung vereinbart (Mediationsvertrag).

 

  • Themensammlung

Es werden die Konflikte aufgezählt, ohne, daß diese bewertet werden. Jede Seite sagt, was sie in der Mediation klären will und welche Forderungen sie hat. Durch die Sammlung erhält man einen Überblick, was wichtig ist und ob vielleicht noch Dokumente benötigt werden.

 

  • Beweggründe für die Forderungen und Interessenklärung 

Diese Phase ist das Herzstück der Mediation. Es werden die Anliegen geklärt, die hinter den Forderungen stehen. Hierdurch kann das gegenseitige Verständnis für die Forderung erzielt werden, auch wenn diese nicht gutgeheißen werden muss.

 

  •  Lösungsoptionen werden erarbeitet 

Lösungsmöglichkeiten werden vorgeschlagen, ohne Bewertung aller Beteiligten. Was wäre denkbar, um eine Lösung zu finden?

 

  • Vorläufige Lösungen werden beschlossen

Aus den Lösungsoptionen der vierten Phase werden umsetzbare, nachhaltige Vorschläge gemeinsam herausgefiltert und eventuell juristisch zur Prüfung gegeben.

 

  •  Abschluss und Mediationsvereinbarung

Nach Prüfung werden verbindliche mündliche oder schriftliche Lösungen / -vereinbarungen beschlossen (Abschlußvereinbarung).